Captain Tali “Humpelbein” – Entwicklungen nach 5 Wochen

Heute sind 5 Wochen vergangen, seitdem Tali sich seine Verletzung zugezogen hat https://umtali.wordpress.com/2012/07/23/captain-tali-humpelbein-oder-die-geschichte-vom-nervus-fibularis-profundus/ .

An diesem Morgen gab es zwei Premieren:

  • Tali war das erste Mal nach 5 Wochen ohne Verband im Wald unterwegs. Dieser war bisher nötig gewesen, da durch das Verkrampfen der Pfote die Krallen Löcher in die Zehen machten. Die Pfote musste die letzten Wochen sorgfältig zwischen den Zehen ausgepolstert und bandagiert werden.
  • Nach 5 Wochen Leinenpflicht an kurzer Leine, gab es heute wieder Freilauf durch den Wald! Und Tali hatte so viel Spaß und Freude beim Rennen und Springen (keine Sorge, wir haben ihn vorher „aufgewärmt“) ! Uns ist bei seinen Bewegungen ab und an das Herz stehen geblieben, aber alles ist guuuut! Wir hatten Vertrauen in Tali und er in seinen Körper!

Die Pfote ist heile geblieben, die frisch verheilten Löcher nicht wieder aufgescheuert. Tali kann mittlerweile die Pfote wieder teilweise abrollen und streckt das Bein beim Gehen nach hinten durch, nur bei den letzten Centimetern der Abrollbewegung krampft die Pfote noch.  Es fehlt noch einiges an Bewegung, aber die Tendenz ist eindeutig. Ein Video haben wir heute früh nicht gemacht; wir haben einfach so diesen Moment der wiedererlangten Freiheit genossen!

Nervus fibularis – go go GO! Du schaffst das! Wir glauben feste an dich!

Und Tali, wir sind so stolz auf dich! Diese 5 Wochen bist du so tapfer, erträgst die Bewegungseinschränkung so meisterhaft, wirst nicht gnaddelig oder ungehalten und lässt dich immer so lieb verarzten, auch wenn es unangenehm wird. Danke dafür! Den Rest schaffen wir auch!

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6 Kommentare zu “Captain Tali “Humpelbein” – Entwicklungen nach 5 Wochen

  1. Achso also die Aufwärmübungen braucht man nicht zu machen wenn man nicht mit dem Auto zum Gassi fährt sondern zu Fuß. Die Streckübungen sind natürlich gut auch ohne aufwärmen – daran muss ich mal bei Gelegenheit denken.

    Ich hätte bei so einem Dauerverband immer die Befürchtung, dass sich durch das feucht-warme Klima irgendwelche Keime übermäßig vermehren … aber gut ich bin da auch etwas geprägt 😉

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  2. Ein Hund der sich gut verarzten lässt ist Gold wert. Wir haben auch das Glück das wir mit Angie fast alles machen können auch wenns weh tut.
    Der Verband an der Pfote war sicher immer ein riesen Aufwand. Musste er auch in der Wohnung den Verband tragen?
    Übrigens wie wärmt man den Hund auf?

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    • Tali musste den Verband immer tragen sobald er stand oder in Bewegung war. Mein Papa und er haben das wirklich prima geregelt. Nur für die Dehn-Übungen auf der Couch/Bett war er ab.

      Aufwärmen: Gehen, gehen, gehen, langsamer, zügiger, Streckübungen am Baum, Streckübungen am Boden (Diener). Ein Hoch auf Targetübungen 🙂 !

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