Drei Wochen mit Zazou

Seit drei Wochen lebt Zazou an meiner Seite. Was hat die Maus in der kurzen Zeit alles gelernt!

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In meiner Wohnung kann ich wieder Dinge einfach so rumliegen lassen. Ich muss keine großen Bedenken mehr haben, dass Zazou sie wegfindet.

Pipi und Kacki machen müssen wird sicher angezeigt.

Das Beißen hat sich größtenteils in Schlecken verwandelt – bis auf Phasen, in denen sie zaghaft knabbert. Die Kleidung bleibt ebenfalls wieder heile. Vorsicht ist nur noch geboten, wenn sie überdreht ist.

Zazou kann Menschen auf der Straße ohne Anspringen begrüßen und lässt auch deren Kleidung heile – wird sie zu aufgeregt und die Situation könnte kippen, wird sie rechtzeitig unterstützt.

Sie kann auch immer noch super an der Leine laufen und verträgt es sehr gut, wenn ich ein paar Minuten die Wohnung/ das Haus verlasse. Egal ob sie gerade döst oder sich mit etwas beschäftigt.

Die letzten Tage waren insofern etwas stressig, als dass ich wieder in die Praxis und Zazou in dieser Zeit zu meinen Eltern musste. Für diese Trennung war zu wenig Zeit, um es irgendwie trainieren zu können. Dementsprechend war der Montag eine Katastrophe. Aber am Donnerstag lief alles schon ganz prima, Wach- und Schlafphasen haben sich gut abgewechselt und ein Spiel mit Tali war auch drin.

Für mich ist sehr deutlich geworden, dass ich den Hundeschulbetrieb in den nächsten Wochen/ Monaten drosseln werde. Meine Kunden werden natürlich weiterhin betreut, aber Neukunden werden vorerst nicht mehr angenommen. Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit Zazou verbringen. Es macht so einen großen Spaß mit ihr!

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Eine Welpengruppe besuche ich mit ihr nicht. Ich versuche 3 – 4 Mal die Woche Orte aufzusuchen, von denen ich weiß, dass wir sichere Hundekontakte finden werden. Dann kann Zazou toben und herumflitzen. Ansonsten stehen Erlebnisspazis im Wald, an der Straße und unter Menschen statt. Alles sehr wohl dosiert mit ausreichend Zeit zum Beobachten, Erkunden, Erleben und Entspannen und all dem, was der Alltag so zu bieten hat.

Trainiert wird derzeit der freiwillige Blickkontakt und die Reaktion auf ihren Namen auch unter Ablenkung, so wie weiterhin das Ankersignal. Dazu freiwilliges Hinsetzen und warten können, anleinen und ableinen. An der Leine das Hinschauen und wieder Abwenden können von anderen Hunden .

Der Unterschied zu dem, was wir mit Tali veranstaltet haben ist schon recht deutlich. Dazu evetuell mehr im nächsten Artikel.

Drei Wochen… das ist nicht lang. Und Zazou gehört schon wie selbstverständlich zu meinem Leben. Wir verstehen einander immer besser. Sie ist immer noch verschmust wie am ersten Tag. Ich hab sie ganz schön dolle lieb gewonnen ❤ .

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DSC_0387 Zazou – 13 Wochen – gute 46cm und 14,2 kg.

PS: Fast vergessen. Zazou hat heute ihre Schwester Nala treffen dürfen! Ein paar Szenen gibt’s auf Video.

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4 Kommentare zu “Drei Wochen mit Zazou

  1. Es macht eine grosse Freude zu lesen wie ihr zusammen-wächst und gemeinsam Schritt für Schritt das Leben und die Welt entdeckt. Es ist schön hier Einblick in euer Tun und Erleben zu erhalten.

    Ihr alle scheint schon jetzt ein tolles Team zu sein – geniest es und macht weiter so 🙂

    Liebe Grüsse aus der Schweiz …

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  2. Wohlduftende Hundepfoten.. das schönste! Das ist wirklich ein entzückender Riesenbrocken, Nicole.. Weges des Videos würde mich sehr interessieren: Würdest Du in das Spiel klicken, wenn Spielverhalten gezeigt wird, das Du fördern möchtest? Oder würde sowas das Spiel stören, weil es wie ein Abbruch wirkt?
    Liebe Grüsse
    Nicole

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    • Nicole, das ist eine gute Frage 😀 ! Ja, ich markiere bisher Verhalten im Spiel, wenn mir Reaktionen sehr gut gefallen (kurzes Innehalten, wenn es zu dolle wird, Pausen, Schnüffeln gehen etc.). Schönes Spielverhalten habe ich bisher nicht markiert, da ihre Gegenüber darauf bisher Feedback genug gegeben hatten 🙂 . Ansonsten lasse ich viel Laufen. Futter setzte ich dann nicht ein, sondern verbales Lob. Oder auch „nur“ verbales Lob ohne Marker. Spielen zu beobachten ist anstrengend, daher habe ich sehr wenig gefilmt. Das sind tatsächlich die einzigen Szenen und Multitasking klappt da irgendwie nicht bei mir.

      Wir haben die beiden häufiger auseinander genommen und entspannt, drum tragen sie auch ihre Geschirre. Bei den beiden war deutlich zu sehen, dass das Spiel schneller zu kippen drohte, als wenn Zazou mit älteren Hunden spielt. Nala und Zazou haben es teils auch prima alleine geschafft, wieder Ruhe reinzubringen. Sie haben sich dann jeweils mit irgendwelchen Knabbersachen, die der Wald zu bieten hat, beschäftigt.

      Auf dem Weg zum Auto waren beide an der Leine und dann gab es für Zazou das Hinschauen-Abwenden-Können. Nala’s Familie trainiert noch nicht mit dem Marker. Bevor es ins Auto ging Entspannung, bis beide sich Hinlegen konnten. Es war schön zu sehen, wie schnell sich Zazou jeweils runterregulieren konnte.

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