Die erste Läufigkeit und Schneestaub

Zuki befindet sich nun am Ende ihrer ersten Läufigkeit. Am Sonntag sind es genau 4 Wochen nach Einsetzen der ersten Blutung. Sie hat alles soweit prima überstanden. Zuki hat in der ersten Zeit viel geschlafen, noch mehr gekuschelt als sonst und die Blutung war durchgehend sehr deutlich.

In den 4 Wochen hatte sie wenig Hundekontakt, zeigte sich bei Kontakt, egal ob bei Hündinnen oder Rüden, sehr nett und einladend. Wenn sie einen Spielpartner gefunden hat, dann habe ich es mit den Besitzern des anderen Hundes so abgesprochen, dass sie so lange spielen können, wie es Zuki angenehm ist und nicht zu sehr vom anderen bedrängt oder beschnüffelt wird. Ein kastrierter Bullterrier-Rüde hatte es ihr besonders angetan – der war aber auch toll! Ihn mussten wir fast vor Zuki schützen 😀 .

Jeder hat meine Beweggründe, dass ich weniger möchte, dass Zuki lernt, sich Distanz durch Wegbeißen zu verschaffen verstanden und fand es einleuchtend. Manchmal sind Dinge so einfach!

IMG_0420Zara durfte während ihrer Läufigkeiten noch lernen, dass sie sich wehren muss, wenn es ihr zu viel wird…. Tja, so war das.

Ich gehe mal davon aus, dass wir eine Scheinträchtigkeit ebenfalls noch mitnehmen und hoffe, dass Zuki auch damit gut zurecht kommt.

IMG_0415Tali war die letzten Tage schwer verliebt in Zuki, wie auch sie in ihn – seine Kastration war weniger ein Problem 😀 . Es war süss die beiden zu beobachten, wie sie sich umworben haben. Sie waren jedoch nie ohne Aufsicht und wir haben darauf geachtet, dass beide häufig getrennt und entspannt wurden. Seit gestern ist jedoch dieser Spuk vorbei 🙂 .

IMG_0414Ich hatte mich entschieden, mit Zuki das Longieren (Distanzkreistraining) zu starten – folgend dem Aufbau nach Pia Gröning ohne Tabuzonen. Sie liebt das Rennen, sie liebt Distanzen – vielleicht findet sie Gefallen daran. Einmal hatte ich es geschafft, die Weidezaunpfähle in den Boden zu bringen und dann kam der Frost.

War letztendlich auch kein Drama, denn Zuki hatte eigentlich auch anderes im Kopf in der Zeit – Schnüffeln, noch mehr Schnüffeln, noch mehr mehr Schnüffeln, Pipi machen, noch mehr Pipi machen und so weiter und so fort. Aber ich fand es super, dass sie sich trotzdessen auf das Training mit den Bodentargets einlassen konnte. Die Übungseinheiten habe ich kurz gehalten.

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Mit der Kälte kommt sie gut zurecht, trägt aber trotzdem dann einen Mantel bei Minusgraden, wenn sie wenig Freilauf hat und nicht so in Bewegung kommt.  Und natürlich auch bei eisigem Wind.

Foto 2

Dieses hier sind Aufnahmen von gestern:

„Meine groooßen Rennrunden sind nicht mehr mit drauf (..ich bin nämlich doch noch schneller als Zuki  *hihi….) – die Kälte hat den Akku vom Phoni zu schnell in die Knie gezwungen. Egal.

Dieses sind einfach ein paar Aufnahmen von heute – nicht Besonderes, nichts Dramatisches oder Weltbewegendes *g*. Wir treffen keine Wölfe, Bären oder Yetis. Braucht also nicht drauf zu warten bis ES passiert in den guten 3 Minuten 😀 .

Zuki hat nur einmal einen Frühstart hingelegt! Die Damen… denken nur ans Futtern…. Düst die einfach vor dem Click zum Baum mit der Wurst. Ich war natüüüürlich ganz cool druff!!!

Gestern noch hat Zuki totaaal gut geduftet und war ganz doll kuschelig… heute nervt sie mich wieder…tssss…. Versteh da einer die Damenwelt… Hab sie trotzdem lieb ♥ !

Der Tali 😀 “

Und das Aufnahmen vom Jahreswechsel:

 

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4 Kommentare zu “Die erste Läufigkeit und Schneestaub

  1. Angie hatte bei ihrer ersten Läufigkeit noch nicht so zielgerichtet gewusst was sie machen sollte – Pipimachen und schnüffeln … das ist jetzt bei der 4. für meinen Geschmack am meisten ausgeprägt. 😉
    Allerdings interessiert mich mal warum du Zuki nicht lernen lässt sich selbst aufdringlichen Rüden entgegen zu setzen. Auf der einen Seite ist das natürlich Stress für den Hund … das würde ich auch nicht sehr ausarten lassen. Allerdings ist das „Sich wehren“ auch für eine Hündin meiner Meinung nach eine ziemlich natürliche Reaktion. Angie ist z.B. bei Hunden, welche sich (mal nicht bei der Läufigkeit) nicht richtig ihr gegenüber benommen haben (z.B. sehr energiereiche Junghunde) und sie nerven, immer gestresst gewesen und meist haben es die anderen Hunde nicht gemerkt das Angie das alles nicht so toll findet.
    Mittlerweile hat sie gelernt (auch weil wir da nicht mehr eingegriffen haben), dass sie teilweise Assi-Verhalten von anderen Hunden mit Knurren und mal Schnappen Einhalt gebieten kann und die es erst dann merken, dass es vielleicht an ihnen lag. Danach war alles gut und sie kann ihren Geschäften nach gehen und wird nicht immer von dem anderen Hund zu sehr belästigt.
    Ich kenne eine Shiba Hündin die nutzt Knurren exzessiv ohne zu eskalieren. Angie hat gelernt „sie zu respektieren“.
    Verstehe das nicht falsch – ich würde es nicht eskalieren lassen und geh auch dazwischen wenn ich meine das es Angie unangenehm wird oder eben dem anderen Hund unangenehm wird. Aber in einem gewissen Rahmen finde ich es nicht schlecht wenn der Hund selbst seine Situation regelt. Der Rahmen ist aber z.B. bei Ressourcen zu Ende oder bei irgendwas, was hinten raus zu Problemen führen kann.
    Zudem vermute ich auch, dass die Fähigkeit selbst gewisse Sachen zu regeln, ihr auch ein gewisses Selbstvertrauen gibt wenn man das so sehen kann.
    Aber wie gesagt – ich bin kein Freund von „die machen das unter sich aus“.
    Ich gebe allerdings auch zu, dass ich das eher so aus dem Bauch heraus mache ohne jetzt mich zu dem Thema belesen zu haben.
    Wie siehst du das? Was könnte ich dabei übersehen (ich bin sicher da habe ich was nicht bedacht)? 🙂

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    • Zuki wird doch nicht in Watte gepackt *g* !

      Ich weiß nicht, wann Angie’s erste Läufigkeit gewesen ist. Zuki ist noch ein echter Kindskopf – RR sind Spätentwickler. Ich hatte erst mit 12-13 Monaten mit der Läufigkeit gerechnet – wie bei unseren Hündinnen zuvor.

      Zuki hat so viel Kontakt zu anderen Hunden unterschiedlicher Couleur, mit denen sie sich auseinander setzen kann. Nicht zu vergessen das Leben mit Tali, wo es, wie du in den Videos siehtst, auch teils ruppiger zugehen kann. Wenn sie etwas nicht möchte, kann sie sehr fein kommunizieren. Weiß aber auch, an wen sie sich wenden muss, wenn sie einen Notausknopf benötigt.

      Aber die erste Läufigkeit bei einem so jungen Hund, da muss vieles nicht sein. Zudem tut es dem anderen Hund auch nicht gut, wenn er mehrmals von seinem Besitzer zurechtgewiesen wird, da er zu aufdringlich ist. Zumal Zuki sich bei den Bestrafungsaktionen seitens der Hundebesitzer ebenfalls angesprochen fühlt.

      Ich bin da prophylaktischer veranlagt, irgendwie…. mittlerweile. Mara, Shiwa und Zara durften sich so lange triezen lassen, bis sie sich deutlich gewehrt hatten… genützt hatte es dennoch selten was. In ihren Gehirnen war diese Erfahrung gespeichert und es gibt für mich keinen Grund anzunehmen, warum sie diese nur für die Läufigkeitszeit abspeichern sollten. Ich finde das nicht okay, aber das darf jeder für sich selber entscheiden.

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      • Ok gut. Kann ich verstehen. Ich glaube fast, dass das eine Geschichte ist, die von Hund zu Hund unterschiedlich ist, auch von den Erfahrungen der Besitzer abhängt und auch stark situationsbedingt sein kann. Wenn Angie gerade von Rüden bedrängt weil sie bei ihr „hintenrum“ bissel schnüffeln wollen, sie aber absolut nicht will gehen wir auch dazwischen. Manchmal lässt sie sich übrigens beschnüffeln und wird dann auch gemarkert und gelobt. Das mag übertrieben klingen aber ich glaube das hilft ihr.
        Allerdings verstehe ich dich schon – wenn es mit normaler Kommunikation klappt sollten nicht die schweren Geschütze aufgefahren werden. Ich habe aber oftmals den Eindruck dass die Hunde hier irgendwie aufm Schlauch stehen was das Empfangen „feiner Kommunikation“ anbelangt. Mag daran liegen, dass die meisten Hund hier viel zu aufgedreht sind weil sie selten von der Leine können oder ihnen diese ganzen Geschichten „abtrainiert“ wurden. Ich habe keine Ahnung.

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