„Ich sehe was, was du nicht siehst und das steht…. dort!“

Es gibt so „eigentlich“-Tage…!

Eigentlich sollte es heute Vormittag eine kurze Runde im Wald werden. Zu viel im Kopf und noch zu viel auf dem Zettel für heute. Jackentasche nicht auf Kekse kontrolliert, keine Leberwursttube dabei und auf dem Parkplatz angekommen auch nicht die Dummy-Weste umgetan, da es eigentlich eine kurze Runde werden sollte. Kein Spielzeug, kein Dummy – nix.

Leider macht zu viel im Kopf bei mir dann auch oft zu viel Bewegung in den Beinen und die kurze Runde wurde länger, ohne dass es geplant war. Letztendlich waren es dann doch wieder über 11km. Irgendwann unterwegs dachte ich, okay, für ein paar Tricks und Wildkontakte sollten die Kekse reichen. Beschränken wir uns auf das Nötigste.

Ich konnte nach der ersten Wild-Begegnung nicht ahnen, dass wir an unterschiedlichen Orten im Wald zweimal fast von Wild überrant wurden. Nein, von diesen Momenten gibt es keine Aufnahmen 😀 . Die kamen zu spontan.

Hier hatte ich die Bambis zuerst gesehen und dachte mal wieder dran, das Handy rauszukramen. Als Anmerkung – nehmt das nicht als Nachmachtrainingsvideo! Die anderen auch bitte nicht. Ich gehe relativ luschig mit den Signalen und Marker um, da es a) für uns zum Alltag gehört (hier ist super viel Wild) und b) ich verpeilt war. Dazu noch im Kopf, dass Kekse echte Mangelware heute waren.

Ggf. müsst ihr auf Vollbild stellen, um die flüchtenden Bambis auf der Wiese zu sehen.

 

Danach war es Zuki anzumerken, dass sie irgendwas tun musste, sonst wäre sie geplatzt. Für viele Tricks hätten die Leckerlies nicht gereicht, also machten wir etwas, das Zuki selterner tut. Handstand an Bäumen machen wir öfter, aber nicht rückwärts irgendwo hoch gehen.

 

Die Pfoten und Füße trugen uns weiter. Wie erwähnt rannte uns das Wild zweimal fast über den Haufen. Zuki hat es extrem gut gemeistert und hatte die Situation mehr im Blick als ich. Aus Mangel an Leberwursttube oder Spielsachen, durfte sie mit mir Raufen, mich anspringen, rumfetzen. Ganz nach ihrem Geschmack 🙂 !

Kurz bevor wir den Parkplatz erreichten, konnte sie eines ihrer Lieblingsspiele spielen – „ich sehe was, was du (in dem Falle ich) nicht siehst und das steeeeeht… d o r t!“

Bevor ich das Handy raus holte sagte ich noch zu ihr. Zuki, das sind Vögel – die Amseln flogen und hüpften durch die Gebüsche. Aber sie sollte wie eigentlich immer Recht behalten.

 

Dann ging es weiter, ich ließ die Schlepp fallen, dümpelte so vor mir hin bis ich dachte ups, da sind sie ja noch. Das ist die Endsequenz. Als letztes habe ich Zuki dann doch mit einem „Umdrehen“ aus der Situation geholt, dass mir ihre Körperspannung zeigte, dass sie am Limit ist.

 

Fazit:

Eigentlich sind verpeilte eigentlich-Tage nicht schlimm, sondern wertvoll 🙂 ! Zuki ist so sicher im Verhalten am Wild geworden, auch ohne Unterstützung ihrer gewohnten und geliebten Belohnung. Und es zeigte sich mal wieder, dass, wenn ich verpeilt durch den Wald laufe, mich auf Zuki und unser bisheriges Training verlassen kann. Was sitzt, das sitzt ❤ !

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2 Kommentare zu “„Ich sehe was, was du nicht siehst und das steht…. dort!“

  1. Wirklich toll, wie Zuki erzogen ist. Das könnte ich mit meinem Terry nicht machen. Der muss im Wald immer an der Leine sein, sonst ist er irgendwann auf und davon. Aber ich bin noch am üben. Denke auch das wird noch. Bin jedenfalls positiv gestimmt!

    Hast du vielleicht noch Tipps, für einen schnelleren Erfolg?
    Vielen Dank!

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