Mantrailing – 3. Treffen, 1. Durchgang, 1. Trail

Von den weiteren hab ich kein Video, da das Händy die Dunkelheit nicht mehr gepackt hatte 🙂 .

Meine Hüppelfee. Sobald die Nase an der Tüte ist, volle Konzentration und Passgang *ggg* !

Tali war auch klasse! Wird vorm Start des ersten Durchgangs von einem anderen Hund angebellt, registriert es, kommentiert nicht zurück und zieht sein Ding durch!

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Mantrailing – Rhodesian Ridgebacks on the Run

Für Zuki hatte ich schon länger im Kopf, mit ihr ins Mantrailing einzusteigen. Da ich aufgrund meiner Arbeitszeiten kaum Raum habe für feste Kurse, hatte ich dieses immer vor mir her geschoben.

Dann kam die Christina Opitz, eine liebe Trainerkollegin, auf mich zu und fragte nach, ob wir eine private Trail-Gruppe gründen wollen. Ihre Hündin Lemon trailt sehr gerne und eine weitere Trainerkollegin, die Vivi Lüdicke, hätte ebenfalls Interesse.

Gesagt, getan. Da mein Papa ebenso wie ich von der Personensuche fasziniert ist, lag die Idee nahe, Tali und ihn mit dazu zu holen. Und sollten wir merken, dass es den Hunden oder den Menschen so gar nicht liegt, dann wäre es halt so gewesen…

Zuki

Pustekuchen 😀 ! Es macht unglaublich viel Spaß, sich der Führung des Hundes anzuvertrauen und ihn bei einer Fähigkeit zu beobachten, die so weit über der des Menschen steht!

Letzten Sonntag hatten wir unser zweites Treffen. Zuki und Tali durften das erste Mal eine für sie fremde Person suchen.

Da mein Papa sehr viel mit Tali trainiert hat – wenn ich stehe, lohnt es sich, wenn du auch stehst – war es für Tali schwer loszulaufen, obwohl mein Papa sich nicht bewegte. Die lange Strecke und der starke Wind kamen erschwerend dazu. Aber an der Nase und während der Suche ist deutlich zu sehen, dass er weiß, was er da tut!

Es ist toll mit so lieben Trainerkolleginnen zusammen zu arbeiten und sich über die nächsten Schritte der Hunde Gedanken zu machen! In zwei Wochen geht es weiter 🙂 !

Spätsommer – Fairplay

Spätsommer – so eine schöne Jahreszeit hier im Norden. Milde Temperaturen, angenehme Luft, morgens Nebel über den Feldern und erdiger Duft in der Luft – herrlich! Die Ernte ist zum größten Teil bereits eingefahren. Der Mais steht noch auf den Feldern.

Solange die Felder noch nicht gepflügt und neu bestellt sind, laden sie zu ausgedehnten Erkundungspsaziergängen ein. Was man da alles an schönen Ecken entdeckt! Ist immer spannend, die vertraute Umgebung aus einer Perspektive zu betrachten, die einem nicht so of gegönnt ist.

DSC_0549DSC_0558a DSC_0561a Zuki ist jetzt ein knappes halbes Jahr. Ich genieße es sehr, wieder längere Spaziergänge zu machen und die Gegend zu erkunden. Mit Zara war das in ihren letzten Monaten in der Form ja nicht mehr möglich. Da ich meine Fotos fast alle auf Facebook oder Flickr veröffentlicht habe, gibt es sie heute mal hier auf WordPress 🙂 .

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Fairplay

Das Zusammenspiel von Tali und Zuki zu beobachten ist derzeit immer noch eines meiner Lieblingsbeschäftigungen. Die beiden sind so toll zusammen!

Zuki wird immer kräftiger und lässt sich nun auch häufiger von Tali jagen. Tali passt oft seine Geschwindigkeit ihrem Tempo an und überrennt sie kaum. Beim Rempeln und Pfotenumdieohrenhauen gibt es jetzt von seiner Seite aus auch ab und an einen Schulterwurf, wobei sich Zuki hier eher über die Schulter von selbst abrollt, als von Tali umgeworfen zu werden. Liegt sie am Boden, nutzt er es nicht aus, sondern versucht noch eher, sich in der Luft abzufangen, um nicht auf ihr zu landen.

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Kanadagänse im Anflug!

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Stadttraining

Wenn ich oben an der Ostsee bin, mache ich gerne mit Zuki in Heiligenhafen „Stadttraining“. Ich hab es irgendwie nicht so mit Pinnebergs Innenstadt 😀 .

Möwen, Segelboote, Fischkutter, Kinder, Menschen, Radfahrer, Imbisse, Restaurants, Hunde – eine bunte Welt in angenehmer Atmosphäre. Schöne Stimmung für schönes Training. Die Runden dauern ca. 20 – 30 Minuten. Hauptaugenmerk liegt auf dem Einfangen von erwünschtem Verhalten in dieser bunten Welt – Impulskontrolle an Auslösern, Abwendenkönnen von Auslösern, freiwilliger Blickkontakt, Bogenlaufen, Leinenführigkeit. Signale wie Sitzen, Hinlegen und Warten frage ich dort noch nicht ab. Ihr Köpfchen ist genug am Rattern. Ich lasse Zuki viel beobachten, selbst entscheiden und ich bin erstaunt, wieviele tolle Entscheidungen sie bereits treffen kann!

DSC_0699a DSC_0703a DSC_0721a DSC_0728a DSC_0737aDSC_0746 DSC_0747Zuki, 25 Wochen, 28kg bei 62,5cm. Da bereits einige auf Facebook nachgefragt haben. Sie trägt ein Geschirr von AnnyX in Größe M. Tali trägt ein selbstgenähtes.

Sozialisation | Entwicklung oder die „magischen 16 Wochen“

Seit 6 Wochen lebt Zuki nun schon bei mir. Ihr Leben als Zukiraptor hat sie längst abgelegt. Ich denke häufig an die Welpen-Zeit von Mara, Shiwa und Tali zurück – Zara’s Welpenzeit habe ich nicht miterleben dürfen, da ich sie erst später kennenlernen durfte.

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Wir besuchen keine Welpengruppe, sie darf das Spiel anfangen, darf mit Quietschies durch die Gegend rennen, darf eigentlich alles einmal ausprobieren, erkunden, wir zergeln, wir rennen, kugeln uns auf dem Boden, sie darf auf mir rumtrampeln, sie gewinnt die Spiele – sie hat so unglaublich viele Freiheiten im Vergleich zu unseren vorherigen Welpen.

Zuki hat gelernt, wie sich sich verhalten muss, damit es sich für sie lohnt. Zuki hat Grenzen erlernt. Es macht so einen Spaß mit ihr!

Für mich ist mit ihr ein weiterer Wunsch in Erfüllung gegangen –  Einen Hund Großziehen ohne Maßregelungen, ohne Schnauzengriff, anstubsen, Discs werfen, Leinenimpulsen, auf den Rücken drehen, laut werden. Sie hat von uns in den Wochen nie erfahren, dass wir grob werden können. Zugegebenermaßen hat die ehemalige Raptorin teils viel Impulskontrolle von uns abverlangt. Aber hey, was Tali kann, können wir Menschen schon lange! Meinen Eltern bin in unglaublich dankbar, dass sie sich an meine Ratschläge gehalten haben und alles so umsetzen, wie ich es mir wünsche, wenn Zuki während meiner Arbeitszeit bei ihnen ist. Danke ❤ !

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Unterschiede

Im Gegensatz zu den Ratschlägen unserer damaligen Hundeschule zum Thema „Sozialisation“, wurde Zuki langsam an alles herangeführt. Unsere Welpen zuvor lernten nach dem Motto: Welpe nimmt alles schnell auf und gewöhnt sich schnell an vieles – daher in die Stadt, auf den Bahnhof , viele Kontakte zu Mensch und Hund, viel Toben – überall einmal mitnehmen. Dann ist er gewappnet für die Zukunft. Bis zur 16ten Woche musste alles durch sein, sonst hätten wir später Probleme.

Zuki hat mir gezeigt, wann sie bereit dafür ist, unsere Tempo-30-Zone hier zu verlassen und auf größere Erkundungstour zu gehen. Wann sie bereit dafür ist, auf Einladungen von Passanten zur Kontaktaufnahme, einzugehen. Bisher hat sie viele liebe Menschen kennenlernen dürfen. Kurz „Hallo“ sagen, Streicheleinheiten abholen und bevor die Erregung zu dolle wird und somit der Einsatz ihrer Zähne und das Anspringen wahrscheinlicher, verabschieden wir uns wieder. Sie kann jetzt schon recht lange ruhigen Kontakt zu Menschen halten.

Mittlerweile stapft sie sehr selbstbewusst hier durch die Straßen, registriert schnelle Autos, LKW und Radfahrer und geht dann wieder ihres Weges, was von mir verbal lobend unterstützt wird. In Momenten, wo sie doch unsicher erscheint, bekommt sie Unterstützung in Form von Rausführen, Markersignal und/oder Keksen.

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Hundekontakte

Wir treffen eigentlich wenige Hunde. Aber die Kontakte die entstehen, sind alle sehr nett. Zuki spielt sehr angenehm und andere Hunde spielen sehr angenehm mit ihr. Ein Geben und Nehmen. Bisher war es immer so, dass beide Seiten geschaut haben, dass das Spiel am Laufen bleibt und nicht zu kippen droht. Braucht jemand eine Pause, wird kurz wo geschnüffelt und/oder am Stöckchen gekaut.

An der Leine hier um den Block verhält sich Zuki noch sehr ruhig, wenn sie anderen Hunden begegnet. Sie lernt, dass es nicht möglich ist, mit jedem Hund kontakt aufzunehmen, dass sich Anschauen und Abwenden für sie jedoch trotzdem deutlich lohnt.

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Veränderungen bei Tali

Neben den äußerlichen Veränderungen wie Gewichtsabnahme und Muskelaufbau *hihi*, scheint Tali sehr viel ausgeglichener zu sein. Am interessantesten ist die Beobachtung, dass er mehr draußen liegt – sogar, wenn Fliegen und Hummeln unterwegs sind! Und auch im Haus schreckt er kaum noch hoch, wenn das Summen zu hören ist und kann weiter dösen. Die Impulskontrolle an Hasen und Rehen hat sich sehr verbessert.

Er ist so unglaublich lieb und geduldig mit Zuki. Möchte er mal nicht spielen, bleibt er stehen und rührt sich nicht (er wird nicht wirklich steif, sondern steht einfach), oder trollt sich des Weges. An Tagen, wo sie sich nicht sehen, scheint er sie zu vermissen und schnappt sich…. Quietschies und Spielsachen…!

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Bald beginnt der Zahnwechsel.

Zuki – 16 Wochen – 52cm – 19kg. Eine wundervolle Bereicherung für uns alle und ein Teil von uns!

Prüfung bestaaaanden!!! | Hundeführerschein nach IBH e.V. Richtlinien

Tali, mein Papa und ich haben haben heute die praktische Prüfung des Hundeführerscheins nach den Richtlinien des IBH e.V. bestanden! Zara mein Häschen, du hast gut über uns gewacht ♥ ! Der heutige Tag hätte auch dir viel Freude bereitet…! Wir sind sehr sehr glücklich!

Lieber Talismann, es war schön, die Prüfung mit dir heute laufen zu dürfen. Wir beiden hatten zwar keine wirkliche Vorbereitungszeit, aber gelernt ist gelernt, wie wir heute wieder einmal merken durften ♥ . Du bist großartig!!!

IBH Training

Liebe Diana Timmermann, lieber Gerd Schreiber und liebe Ute Blaschke-Berthold, vielen Dank, dass ihr unseren Weg begleitet habt (und auch weiterhin begleiten werdet). Ohne euch wäre der heutige Tag nicht möglich gewesen. Liebe Gerda Buse, danke, dass du uns Tali damals anvertraut hast. Er ist sooo toll ♥ !

Wer hätte vor einigen Monaten gedacht, dass mein Papa hat die Prüfung mit Tali laufen und bestehen wird… Auf ihn bin ich ganz schön dolle stolz! Wenn ich an die Anfänge des Trainings vor knapp 2 Jahren denke, die Entwicklung, die Tali und er in der Zeit durchgemacht haben…!

Die Umstellung von seinem aversiv-lastigen Training auf ein positiv-verstärkend-lastiges Training ist ihm nicht leicht gefallen, aber er hat sich durch gebissen, hat an sich gearbeitet – für seinen Tali. Nicht, dass ich schon vorher wusste, was die beiden geleistet haben und leisten können – der Alltag ist immer präsent und sie können noch mehr, als in der Prüfung heute gezeigt wurde, aber trotzdem ist so eine Prüfung doch immer etwas Besonderes.

Liebe Diana, dir noch ein speziellen Dank dafür, dass du uns beide angeschubst hast, nach der theoretischen Prüfung auch die praktische zu laufen. Deine Beharrlickeit war goldwert, denn die Trainingsziele mussten wir somit höher stecken. Es war auch Zeit dafür. Wir sind im Training dadurch einen großen Schritt weiter gekommen. Deine Prüfungsvorbereitungen waren toll!!! Ebenso wie der gesamte Ablauf der theoretischen und praktischen Prüfung. Ganz großes Kino, wirklich!

Vielen Dank auch an Kirsten Berger-Demski und Carmen Scherb! Ihr seid tolle Prüferinnen, die einem schnell den Druck nehmen und die Atmosphäre der Prüfung sehr angenehm werden lassen! Und zum Schluß auch vielen Dank an die Hospitanden! Es war ein richtig schöner Tag heute mit euch!

Nun heißt es neue Ziele stecken 🙂 !

PS: Jetzt, wo ich den gesamten Prüfungsablauf einmal selber mit Hund erlebt habe darf ich sagen, dass ich jetzt noch mehr von der Qualität dieses Hundeführerscheins überzeugt bin!

http://www.ibh-hundeschulen.de/fileadmin/Media/PDF/Hundefuehrerschein/Flyer_HF_2012.pdf

Tali’s Vlog April 2013: 2008 war einmal – Prüfungsvorbereitung die Nächste

Wir schreiben das Jahr 2008. Unser erstes Seminar mit Ute. Für mich, die ich Tali mit dabei hatte, eine Katastrophe. Ich war maßlos überfordert – Anweisungen von hier, Hinweise von dort, von hinten mein Papa, welcher ständig dazwischen quatschte – und ich mit dem tobenden, gestressten Tali mittendrin.

Dazu all die neuen Informationen. Ich sollte versuchen nicht mehr an der Leine zuppeln, Tali nicht mehr mit den Finger anpieksen und ihn auch nicht mehr mit einem lauten HIIIIIER oder HEY zurück zu lotsen. Tali war oft am Toben, nicht ansprechbar und ich sollte versuchen „leiser“ zu werden. Ehrlich, das war so zum K*****. Nicht die Sache an sich. Ich war fasziniert von den neuen Gedankengängen, den neuen Trainingsansätzen. Alles ergab plötzlich einen Sinn, war in sich schlüssig. Nicht ohne Grund stehe ich heute dort, wo ich stehe und wandere mit Kunden und ihren Hunden durch die Welt. Aber all die neuen Informationen, der tobende Tali an der Leine, den ich Mühe hatte zu halten… Diana Timmermann war häufig während des Seminars an unserer Seite. Das gab ein Stück weit mehr Sicherheit.

Alles hat mal ein Ende

Das Seminar war irgendwann vorbei. Schreck lass nach. Alles hat mal ein Ende. Mein Papa fertig mit den Nerven. Wir geben Tali ab, sagte er. Das geht so nicht. Einen RR-Rüden ins Haus zu holen war ein Fehler… Es war nicht wirklich so gemeint, aber der Druck war enorm hoch.

Wir besuchten nach dem Seminar bei Diana einen kleinen Gruppenkurs. Einführung in das Training mit Markersignalen. Jedes mal über 80 km quer durch Hamburg und zurück. So schlecht konnte das Seminar nicht gewesen sein… Ich „durfte“ Tali in dem Kurs führen. Mein Papa hatte es sich nicht zugetraut und er war noch nicht wirklich überzeugt, dass es ohne Leinenrucke, lauter werden und Schnauze zu halten klappen könnte.

Die Zeit verging. Wenn ich mit Tali unterwegs war habe ich versucht, mit ihm zu trainieren. Aber es ging nicht oft. Und es ist eben suboptimal, wenn die eigentlichen Bezugspersonen nicht dieselbe Sprache mit dem Hund sprechen und doch aversiv tätig werden. 2009 waren wir auf einem weiteren Seminar mit Ute in Harmsdorf. Tali war schon deutlich ansprechbarer und mein Papa hatte eine Idee davon, dass das Training auf Basis der positiven Verstärkung vielleicht doch funktionieren könnte.

Tali Diana

(Tali und Diana 2013)

Eine neue Zeitrechnung beginnt

2011 im frühen Sommer hatte mein Papa sich einen Ruck geben. Das erste Training mit Tali zusammen bei Gerd Schreiber. Warum nicht bei Diana? Man darf nicht vergessen, dass auch hier die Klassische Konditionierung wirkt. Das Seminar war noch in seinem Kopf. Mit Gerd war es unvorbelasteter und die beiden kannten sich von dem Seminar 2009. Drei Männer unter sich plus Kamerafrau 🙂 . Es war eine sehr wichtige Zeit für uns und Gerd hat Wundervolles geleistet.

Nach ein paar Stunden bei Gerd habe ich das Training der beiden übernommen. Innerhalb einer Familie ist manches anders, als wenn man Kunden betreut… Aber es ging voran und wir haben uns gut zusammengerauft 😀 . Wann immer es möglich war haben wir versucht, die Zeiten zum Training zu nutzen. Vieles haben sich die beiden jedoch zusammen erarbeitet.

Die letzten Wochen haben Tali und mein Papa noch mehr trainiert, da sie nach bestandener Sachkundeprüfung des IBH Hundeführerscheins nun auch in der Praxis antreten werden.

Das Wiedersehen

Heute waren wir alle vier das erste Mal nach dem Seminar 2009 zusammen. Tali, mein Papa, Diana und ich. Diana sollte mal einen Blick auf die beiden werfen. Supervision. Wichtig! Ich bin in einigen Bereichen mit Tali zu befangen – ähnlich wie mit Zara. Es tut gut, wenn dann eine neutrale Person drauf schaut. Dienstag waren wir mit Zara bei ihr. Es lief phantastisch – mein Ömchen… Mein Papa jedoch war danach ein bisschen demotiviert. Tali kann das nicht, die Anforderungen zu hoch. Wie sollen wir die Prüfung schaffen, das wird nie klappen. Die fremden Menschen…

Der Tag heutige war wichtiger als die kommende Hundeführerschein-Prüfung. Ich hatte nur die Kamera in der Hand und hab die Drei machen lassen (das auf der Linse im Video ist im Übrigen SCHNEE! Tsss…). Unbekanntes Gebiet mit recht hohem Wildbestand. Die beiden wurden mit vielen Situationen konfrontiert, die wir so nie geübt hatten… Diana hatte sich wieder fiese Geschichten ausgedacht 😀 . Mein Papa war recht angespannt, da Tali auf fremde Menschen bei Distanzunterschreitung aggressiv reagiert hatte. Zu fremden Menschen zählte alles, was nicht direkt Familie ist. Es war so schön zu sehen, was Tali trotzdessen umsetzen konnte und angeboten hat!

Es hat so wunderbar geklappt, wir haben viel zusammen gelacht und uns gefreut. Harmsdorf hat für meinen Papa den Schrecken von 2008 verloren! Ich bin durch die wunderbaren Ute-Seminare in Harmsdorf eh schon gegenkonditioniert. Was die beiden in der kurzen Zeig geleistet haben ist großartig. Vom Gegeneinander zum Miteinander. Der eine oder andere kann sich vielleicht vorstellen, was es für uns bedeutet.

Ob es am Tage der Prüfung eben so läuft steht in den Sternen, aber den heutigen Tag kann uns keiner nehmen. Ich danke allen von Herzen, die unseren Weg bisher begleitet haben! Im Speziellen Ute, Diana und Gerd!  Das Training geht weiter…! Ende April zum Arbeitsspaziergang mit mehreren Mensch-Hund-Teams und dann High Noon im Mai 😀  !

Wir waren über eine Stunde unterwegs – hier ein Mini-Ausschnitt:

Miteinander Spielen – Teil 2 | Auswahl und Verknüpfungen

Wenn Menschen mit dem Hund spielen möchten, gehen sie oft von ihren Bedürfnissen aus. Sie haben vielleicht Bilder im Kopf, wie andere Menschen mit ihren Fellnasen über die Wiese toben, Zerrspiele starten, Bällchen werfen – aber welches sind die Wünsche des eigenen Hundes an das Spiel? Wo liegen seine Vorlieben?

Vorlieben

Was waren Tali’s Hobbys, was waren seine Vorlieben, welche Dinge nahm er gerne ins Maul? Womit mochte er sich beschäftigen?

Im ersten Teil hatte ich geschrieben, dass für Tali Spielzeuge keine große Bedeutung hatten. Stimmte das? Oder war es nicht wieder das verzerrte Bild, welches ich von einem mit Spielzeug spielendem Hund hatte?

Tali hatte zuhause (bei meine Eltern – Tali lebt ja nicht bei mir) wenige Spielzeuge, da er sich mit denen eh nicht so sehr beschäftigte. Bevorzugt waren es weichere – Kissen beispielsweise 😀 . Er kaute darauf rum, kuschelte mit ihnen, warf sie manchmal hoch, fing sie wieder auf, besonders dann, wenn er aufgeregt war. Seine Art der Beschäftigung mit Spielzeugen sah ganz anders aus als Zara’s, die sich auf alles stürzte, schüttelte, zerrupfte. Was mochte er noch?

Also wurde ein wenig was eingekauft – verschiedene Materialien, Oberflächen, Größen und Härtegrade. Einkaufen ist für mich ein Graus. Das Wort Shoppen (Kleidung) und ich sind irgendwie inkompatibel. Aber für die Hundekinder einkaufen gehen… huijuijui 😀 !

12.10.09 Tali 1

Tali bekam bei mir in der Wohnung eine Spielzeugtasche mit vielen unterschiedlichen Dingen. Bevor ich die Tasche öffnete und ihm sie hinstellte, fragte ich ihn immer „Tali, wollen wir spielen?“.

Dann durfte er in Ruhe die Tasche inspizieren, sie auskramen, sich mal mit diesem beschäftigen, mal mit jenem – ganz für sich alleine. Hatte er etwas gefunden, was er toll fand, kam er zu mir, knautschte darauf rum und ich habe ihm gesagt, was für ein tooooolles Spielzeug er da gefunden hat.

Der Beobachtungszeitraum in der Wohnung erstrecke sich über einige Tage.

  • Der Dottie auf Platz 1
  • Zergelseil
  • Quitschie von der Reizangel
  • mittelgroßer Gummiball mit etwas holperiger Oberfläche

Zudem überlegte ich, wie die Spielzeuge emotional etwas aufgewertet werden könnten. Draußen ist nicht in der Wohnung.

Verknüpfungen

Ich schrieb eine Liste mit Dingen, die Tali sehr viel Spaß machen, die ihm wichtig sind und versuchte, diese Gefühle mit den Spielzeugen zu verbinden. Ziel war es, dass der Anblick der Spielzeuge allein ausreichte, um ein Gefühl der Freude in ihm hervorzurufen. Klassische Konditionierung.

  • Die Spielzeugtasche wurde herausgeholt, wenn Tali bei mir zu Besuch war. Besuche bei mir sind immer spannend, aufregend. Ich vergleiche das oft mit Besuchen bei meiner Oma in meiner Kindheit. Dort war auch immer alles toller als zuhause 😀 !
  • Spielzeuge wurden präsentiert, bevor Tali seinen Napf mit Lecker Essen gefüllt bekam.
  • Spielzeuge wurden präsentiert, bevor ich ihn fragte, ob wir raus wollen.
  • Spielzeuge wurden präsentiert, bevor ich ein Rennspiel mit ihm startete. Rennspiel bedeutet, ich starte durch und Tali rennt hinterher, hüpft und zieht danach oft große Kreise um einen herum.
  • Spielzeuge wurden präsentiert und es wurde zu einer kleinen Futterstation gerannt. Das Futter hatte ich zuvor in einiger Entfernung ausgelegt.
  • Spielzeuge wurden präsentiert, bevor wir in der Wohnung ein paar Sachen trainierten (Handtouch, Bodentarget, Twist, High Five etc.) .

Tali hat so ganz nebenbei gelernt, ohne dass er etwas dafür tun musste, dass der Anblick von Spielzeugen etwas Tolles vorhersagt. Sie haben in seinen Augen deutlich an Wert gewonnen.

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Tali konnte sich in der Wohnung immer mehr auf ein ausgelassenes Spiel einlassen.

Der Transfer nach draußen war nicht ganz so einfach. Aber auch im Wald haben wir ein Plätzchen gefunden, an dem er sich einigermaßen sicher fühlte (Bedrohliches hemmt Spiel) und das Wild meist in einiger Entfernung stand.

Ich mag dieses Plätzchen sehr. Wenn ich Neues trainieren möchte versuche ich Orte zu finden, die auch bei mir eine angenehme Stimmung hervorrufen.

Es war so ein wunderschöner Moment, als ich nach einem kurzen Rennspiel Tali einfach mal das zuvor gezeigte Dottie zuwarf, er es auffing und damit wie ein Irrer seine Kreise zog. Dottie fallen lassen, weiter rennen, sich auf Dottie stürzen, hoch werfen, auffangen, damit weiter rennen. Ich hatte die Zeit nicht genommen, aber er hat es ausgiebig getan. Tali hat im Wald gespielt….! Als er fertig war, kam er mit dem Dottie in der Schnute zu mir und wollte Körperkontakt, wollte gekrault werden.

Das Dottie durfte er die ganze Zeit über in der Schnute behalten, ich habe es nicht angetastet, sondern einfach den Moment genossen.

Bei Tali war im Zuge des Trainings sehr deutlich zu sehen, dass später auch draußen die Tasche mit den Spielsachen, die Spielsachen selber und meine Frage, „Tali, wollen wir spielen?“ die Reaktion hervorrief, welche ich mir erhofft hatte .

Der erste große Schritt war getan. Der nächste wurde eingeläutet – das Spielen zusammen. Thema des dritten Teils!

Tali im Februar 2011 – Der Dank am Ende des Videos kommt immer noch sehr sehr von Herzen.

Miteinander Spielen – Teil 1 | Das Dilemma

Spielen ist wichtig, jedoch nicht immer möglich. So entstand auch die Idee zu dieser kleinen Artikelserie. Eine liebe Blogleserin fragte mich, was sie denn tun könne, wenn ihr Hund nicht spielt oder schnell die Lust zu verlieren scheint.

Spielen ist zum einen Verhalten, zum anderen auch ein mentaler Zustand. Hunde, welche stark gestresst sind, ängstlich oder verunsichert haben Probleme, diesen Zustand zu erreichen. Andere Hund vielleicht lassen sich eher zum Spielen bewegen. Bei ihnen jedoch kann die Erregung schnell hochfahren, so dass unerwünschtes Verhalten wie in die Hände beißen, an der Kleidung zerren oder erregtes Bellen ausgelöst wird. Letztere sind hier zuerst einmal nicht Thema, wobei vieles von dem Geschriebenen auch für sie gilt.

Was kann man tun, wenn Hunde nicht spielen mögen? Worin können die Ursachen liegen?

Diese kleine Artikelserie soll einen kleinen Anblick in Tali’s Spiel-Training geben. Ich kann keine Trainingsanleitungen schreiben, da jedes Mensch-Hund-Team dort draußen individuell zu betrachten ist. Aber vielleicht wird der eine oder andere angeregt, auf dieses oder jenes zu achten.spielen mit Hund 1

Tali und Zara unterscheiden sich in vielen Bereichen vom Verhalten sehr – so auch im Spiel. Zara interessiert sich nicht für Wild, aber Spielzeug jeglicher Art ließ sie in der Erregung hochschießen. Tali lässt sich schnell durch Wildgeruch und dem Anblick von Wild aktivieren, aber Spielzeuge hatten für ihn keine große Bedeutung.

Ursachen

Suboptimale Wahl der Spielmöglichkeit

Wenn Menschen mit dem Hund spielen möchten, gehen sie oft von ihren Bedürfnissen aus. Sie haben vielleicht Bilder im Kopf, wie andere Menschen mit ihren Fellnasen über die Wiese toben, Zerrspiele starten, Bällchen werfen, der Hund diese freudig zurück bringt – aber welches sind die Wünsche des eigenen Hundes an das Spiel? Wo liegen seine Vorlieben? Da ich mit Tali spielen wollte, waren meine Spielideen für ihn sehr durchwachsen mit meinen Vorlieben.

Mangelnde Kooperationsbereitschaft

und Interaktion mit seinen Menschen, sobald Tali draußen war. Tali ist ein Hund, der einen großen Radius um seinen Menschen braucht und für den die Welt ohne Zutun seiner Menschen viel Spannendes bietet. Züchterisch ist bei Hunden dieses je nach Rasse gewollt, andere züchten auf eine starke Kooperationsbereitschaft mit dem Menschen und andere achten gar nicht darauf. Die Tatsache, dass wir Tali damals noch mit Strafen traktierten, damit er bestimmte Verhaltensweisen unterlässt oder zu bestimmten Verhalten motiviert wird, erweckte bei ihm natürlich noch weniger den Wunsch, mit uns zu kooperieren.

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Angst hemmt Spiel

Es wäre für das Überleben höchst unglücklich, wenn ein Individuum nicht auf Reize reagieren würde, sollte es Bedrohungen wahrnehmen. Es könnte das letzte Mal gewesen sein. Spielen ist nur möglich, wenn die Emotion Angst nicht ausgelöst wird. Tali ist doch ein kerniger Ridgeback-Rüde. Wovor sollte er Angst haben?

Es gibt immer Reize, welche sich außerhalb unserer Wahrnehmung befinden. Hunde sind uns diesbezüglich weit überlegen. Auch wenn ich keine bedrohlichen Reize wahrnehme, heißt es nicht, dass der Hund nicht für ihn bedrohliche Reize wahrnimmt. In diesen Momenten ist es besser, das Spielzeug fallen zu lassen, sich zu orientieren und die Situation auszuloten. Tali hatte sich schnell von der Umwelt vereinnahmen lassen und war oft sehr gestresst. Er scannte häufig nach Wild, aber auch nach Dingen, die ihm nicht geheuer waren.

Hat ein Hund Schmerzen, fühlt er sich ebenfalls unwohl. Es kann passieren, dass es im Spiel irgendwo zwackt und man es nicht mitbekommt. Schmerzen und die Emotion Angst hängen eng zusammen.

Unglückliche Körpersprache des Menschen

Das Bedrohlichste in meinen Spielversuchen war meine Körpersprache. Tali hat sich sehr stark von mir hemmen lassen. Ruckartige, zackige Bewegungen auf ihn zu, von ihm weg, Spielzeug auf ihn zu, ihn mit dem Spielzeug anstupsen – das alles hat ihn maßlos überfordert. Er fühlte sich unwohl. Tali schaute mich nicht an, er wendete sich vom Spielzeug ab, wendete sich von mir ab. Das hatte wenig mit „keine Lust“ zu tun, sondern war Meideverhalten. Spielen lässt sich nicht erzwingen.

Zara hat diese ungeschickten Bewegungen meinerseits anderes kompensiert. Ihre Erregung ging hoch, sie bellte, schnappte in die Hände/Arme. Für mich sah das nach einem ruppigen Spiel ihrerseits aus. Was war es für sie?

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Ressourcenverteidigendes Verhalten seitens des Menschen

Damals wurde mir von Trainern gelehrt – du bist der Rudelführer und Rudelführer beginnen das Spiel und beenden es. Dein Hund lernt so im Spiel, dass du im Rang über ihm stehst. Du musst der dominante Part sein.

Also startete ich die Spiele mit wedelnden Bewegungen des Spielzeugs vor der Hundenase, zackigen Bewegungen, einer imitierten Vorderkörpertiefstellung (so wie Hunde es ja auch machen 😉 ) , weglaufen, wieder hin rennen. Und war Tali denn mal auf meine Kaspertanz eingestiegen und hat sich sogar das Spielzeug geschnappt – wobei ich mir heute nicht mal sicher bin ob er spielen wollte, oder es eher eine Vorstufe zur umadressierten Aggression gewesen ist – da begann ich zu zergeln, Druck aufzubauen. Und natürlich gewann ich die Spiele oft und nahm das Spielzeug weg im schönsten Moment – ZACK!  Das wäre wichtig, sagte mein Trainer, denn sonst würde er lernen dich zu kontrollieren.

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Wie wir aus diesem Dilemma rausgekommen sind wird Thema des zweiten Teils sein!

Tali’s Vlog März ’13-2: Schultertouch und Seitenwechsel

Als Vorbereitung für die Prüfung werden die Übungen sukzessive in den realen Alltag eingepflegt. So wie irgend möglich werde ich versuchen, bestimmte Stationen für die Dokumentation zu videografieren. Die folgenden Aufnahmen entstanden mit dem Handy, drum ist die Qualität nicht so wirklich gut. Aber besser diese als gar keine 🙂 .

IBH Training

Schultertouch

Tali wittert über die Wiesen etwas.

Schultertouch nach „Wo ist der Mensch?“

Von rechts kommt ein Herr auf Tali zu. Eine der Situationen, die Tali noch Unbehagen bereiten. Wir lassen ihn unterstützt mit dem Touch ein wenig in der Situation aushalten und gehen dann von dem Herren weg.

Seitenwechsel gibt Distanz

Ein Tankstellenmitarbeiter räumt Müll weg. Der Seitenwechsel schafft hier Distanz.

Seitenwechsel mit Ablenkung (unterstützt durch die IB)

Aus meiner rechten Tasche schaute deutlich ein wohlig riechender Hühnerfuß. Seitenwechsel (Abwenden vom guten Duft), daher dann unterstützt durch die intermediäre Brücke auf der von mir abgewandten Seite.

Nun haben die beiden wieder ein wenig was zum Üben 🙂 !

Urlaub im Herbst 2012: Vom Offlinen, Radeln und Spielen – Tali

Unser Urlaub hat nun sein Bergfest hinter sich. Die ersten 7 Tage ohne Internet und Telefon. Mal wieder ein unbeschreibliches Erlebnis. Diese Ruhe welche sich einstellt, wenn man nicht hier mal eben gucken muss, dort mal eben was nachlesen, woanders seinen Senf dazu geben möchte, ist ein Geschenk. So sehr, dass ich weiterhin zumindest die Facebook- und Foren-Zeiten drastisch kürzen werde. Internet und Telefon gänzlich zu verbannen wäre absurd, aber zeitlich kann ich da einiges optimieren. Fernsehen ist bei uns eh schon sehr eingeschränkt.

Wir haben viel gelesen, waren viel unterwegs, haben trainiert und die Sonne hat uns die meiste Zeit über angestrahlt!

Ein paar mehr Fotos zum Thema „Natürliches“ findet ihr hier:

http://www.flickr.com/photos/kobukuro-/sets/72157631773639004/detail/

Durch die Vorbereitungen für unsere Workshops im nächsten Jahr wurde mir wieder einmal bewusst, wie schön es ist, auch Fotos von verschiedenen Lebensabschnitten und Momenten zu haben. So übertrug sich die Ruhe, welche sich in den Tagen einstellte, auch teils auch auf unserer „Urlaubsaufzeichnung“. Der Fotoapparat wurde hervor geholt und die Video-Kamera blieb in der Tasche.

Was haben wir bisher erlebt? Eine ganz Menge und eigentlich zu viel, um es hier nieder zu schreiben. Drum in Kürze 🙂 . Da es doch recht viele Bilder sind (teils Serienbildaufnahmen), habe ich sie auf Flickr hochgeladen und nur einige hier verlinkt.

Zuerst starte ich mit Tali. Zara’s Geschichte schreibe ich morgen 🙂 !

Tali und mein Papa machen sich wirklich klasse. Sie erarbeiten sich immer mehr Freilauf-Optionen, wodurch Tali immer häufiger so durch die Gegen flitzen kann:

Mehr Fotos zum Them Freilauf gibt’s hier:

http://www.flickr.com/photos/kobukuro-/sets/72157631775347172/

Tali ist bei der „Verlorensuche auf der Rückspur“ ziemlich gut geworden. Längere Strecken mit kreuzenden Wildspuren, Winkel und starker Wind von überall meistert er prima. Wer hätte noch vor einigen Monaten gedacht, dass unser „Augen-Hund“ so gerne konzentriert suchen mag! Als Belohnung für den Doppelten Rückruf oder nach dem Umorientieren von Hunden nimmt er die Suche super gerne an *freu* !

Vor einigen Monaten war das Thema „Spielen“ noch eine Art „Baustelle“. Mittlerweile kann ich sagen, haben die beiden diese so gut wie fertig gestellt 🙂 !

Weitere Bilder aus der Serie gibt es hier: http://www.flickr.com/photos/kobukuro-/sets/72157631774343867/detail/

Tali am Rad laufen zu lassen war für uns lange Zeit nicht vorstellbar. Zu groß wäre die Gefahr gewesen, wenn er Wild in die Nase oder vor die Augen bekommen hätte. Aber mittlerweile hat auch das sich geändert und ein neues Projekt wurde gestartet.

Mein Papa möchte mit Tali keine Kilometer abreißen. Das fände Tali vermutlich auch ziemlich langweilig und mein Papa auch *g* . Aber im Wald die Möglichkeit zu haben, mit dem Rad mal hierhin und mal dorthin gemütlich zu Radeln und Orte anzufahren, um mit Tali an diesen ein wenig was zu machen, ist einfach nett.

Freilauf am Rad ist weniger das Problem. Spannend wird es mit der Leinenführigkeit. Aber mit Hilfe der intermediären Brücke klappte das in den paar Tagen schon ganz prima!

Und hier gibt es wieder weitere Rad-Bilder:

http://www.flickr.com/photos/kobukuro-/sets/72157631773604860/detail/

Zum Abschluss gibt’s auch noch Bilder von Tali und mir 🙂 ! Was mich in dem Moment so gefreut hat, als die Bilderserie entstand, war das schöne Solitär-Spiel von Tali mit dem Gummi-Schlauch, in welches er mich immer wieder eingebunden hat.

Die ganze Bilderserie gibt es hier:

http://www.flickr.com/photos/kobukuro-/sets/72157631774508485/detail/

Weiter geht es morgen mit Zara’s Urlaubs-Bericht!