Dogdance-Trick: Rückwärts einparken

Rückwärts einparken ist in der Welt der Autofahrer ein Thema für sich. Speziell dann, wenn Richtung Damenwelt geschaut wird. Tja, und nun versuchen sich an dem Thema gleich zwei Damen 😀 . Unsere Grundlagen: 1. Rückwärtslaufen. Natürlich kann jeder Hund … Weiterlesen

Trickzertifikat Bronze: Trainingsstand 7. Dezember 2014

Ich hätte nie gedacht, dass diese Art von Training mit Zuki so viel Spaß macht! Ich glaub, es bereitet ihr auch Freude 🙂 ! Ihr erwartungsvoller und konzentrierter Blick, die Äuglein, wenn bei ihr der Groschen gefallen ist und sie mit … Weiterlesen

Es lebe das Vorurteil – Gastbeitrag von Manuela Zaitz

Manuela Zaitz http://www.hunde-spiele.de/de/  hat auf Facebook eine etwas längere Statusmeldung verfasst. Das Wort zum Wochenende sozusagen 🙂 . Es spricht mir in vielem sehr aus dem Herzen, drum hab ich sie gebeten, es auch auf Tali’s Welt veröffentlichen zu dürfen. Hier ist es! Dankeschön an dieser Stelle, Ella!

(Die Fotos von Zuki, Lemon und ihren Kumpels und Kumpelinen sind von Christina Opitz (http://www.hundeschule.com/) gestern auf einem schönen Spaziergang gemacht worden.)

Es lebe das Vorurteil!

Stapft man durch die virtuelle Welt und bewegt man sich gar noch in Hundeforen oder Facebook Hundegruppen, packt mich regelmäßig das kalte Grauen.

Es wird verallgemeinert und unterstellt, dass es eine wahre Freude ist und ich an der Intelligenz der Poster massive Zweifel habe. Erwachsene Menschen, Angestellte, Bürger, Mitglieder der Gesellschaft, Eltern, Großeltern…. und das alles im Jahre 2014.

Vorurteile sind in dieser Zeit doch recht leicht widerlegbar, googeln könnte manchmal helfen, oder auch freundliches Nachfragen.

Glaubt man „Kennern der Szene“ schläfern gewaltfrei arbeitende Hundetrainer Hunde lieber ein, als Gewalt anzuwenden.

WTF? Jetzt mal ehrlich, DAS wäre doch wohl Gewalt? Und die lehnen wir doch bekennenderweise ab? Naaaaaaa? Wer findet den Fehler ganz allein?
Aber nein, findet sich einer der das in einer fb- Gruppe behauptet, finden sich mindestens 35 andere Intelligenzbestien die diesen Murks unreflektiert liken und gleich 8 andere Poster kennen jemanden, der schon mal jemanden gekannt hat, der gesehen hat….. blablabla.

10551421_697589070325871_1917411492530983564_oAußerdem rennen positiv arbeitende Trainer den ganzen Tag „lalala“ singend durch den Wald und werfen soviele Kekse, dass wir mindestens für den Hunger in der dritten Welt verantwortlich sein müssen.

Wer von einem 30 Sekunden Video, in dem eine intermediäre Brücke gezeigt wird, auf einen ganzen Spaziergang oder gar ein ganzes Leben schließt, der kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass man ihn als Diskussionspartner ernst nimmt?
Es heißt intermediäre BRÜCKE, nicht intermediärer Pilgerweg!
Und JA, ich nutze Kekse zur Belohnung, dafür bekommen meine Hunde etwas kleinere Gratis-Mahlzeiten täglich serviert.
Aber beileibe nutzen wir mitnichten nur Futter zur Belohnung. Das wäre doch auch dumm.

„Grenzen setzen muss sein, diese ganzen Wattebauschwerfer leben in ihrem rosa Pippi Langstrumpf Orbit und sind sooooo weltfremd.“

Ooooooooooommmmm… ich gestehe, ich LIEBE Pippi Langstrumpf, und ginge es nach mir „2 x 3 macht 4 -widdewiddewitt und 3 macht 9e! Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …“. Aber wenn ich das könnte, mir die Welt machen, wie sie mir gefällt…. liebe unreflektierte Kritiker, dann gäbe es Euch gar nicht.

Natürlich setzen wir Grenzen. Wir werfen dafür nur nicht mit Gegenständen, wir erschrecken die Hunde nicht, wir bespritzen sie nicht mit Wasser, wir ignorieren sie nicht über längere Zeit. Aber selbstverständlich setzen wir Grenzen. Ich durchdenke welches Verhalten ich gerne hätte, dann plane ich, wie ich dieses erreichen kann und dann trainiere ich es. Fertig! So einfach kann es sein. Wer wirklich glaubt, Grenzen könne man nur durch Strafen setzen, der sollte sich einfach nochmal hinsetzen und lernen.

10648611_697588036992641_78498341003770974_o„Aber bei manchen Hunden, Red Zone Hunden, da geht es nämlich nicht anders, die muss man härter anfassen. „

Nein, muss man nicht und sollte man nicht. Ich darf an dieser Stelle die von mir sehr geschätzte Ute Blaschke-Bertholt zitieren:  „Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.“

„Diese sogenannten gewaltfreien Trainer sind völlig intolerant, lassen keine andere Meinung gelten und lästern ständig über uns „normale, ausgewogene“ Trainer“

Ähm, ernsthaft? Die wohl größte fb Gruppe zum positiven Hundetraining in Deutschland, dürfte wohl die „Trainieren statt dominieren“ Gruppe sein. Hier ist es schlichtweg verboten, über andere Trainer herzuziehen. Wir möchten uns über gutes, vernünftiges Training austauschen, Trainer-Gebashe wird gelöscht und die Mitglieder verwarnt, im Wiederholungsfalle ausgeschlossen… soviel zu dem Punkt, wir würden keine Grenzen setzen und diese nicht durchsetzen.

Und unsere Gruppenregeln sind klar: Wir tauschen uns über positives Training aus. Auf die fünhundertachtendrölfzigste Auflage von „Ja, aber, Strafe muss sein…. im Wolfsrudel machen die auch…. der TV Trainer hat aber gesagt….“ hat KEINER Lust. Unsere Gruppe, unsere Regeln. Ich gehe auch nicht in eine Veggie-Gruppe und poste da meine Rouladen-Rezepte. Die wollen die da nicht haben. Kann ja sein, ich finde meine Rouladen toll, deswegen wollen die anderen die trotzdem nicht.
Ich kenne einige wenige Trainer, die über Andere und Andersdenkende herziehen. Und damit meine ich nicht die Kollegen, die sachlich und vernünftig Kritik an veralteten Methoden üben. Sachliche Kritik ist erlaubt und erwünscht. Hemmungsloses Gelästere: Nein Danke. Das möchte ich von KEINER Seite in einer Diskussion hören.

10648446_697588503659261_7689414070286379606_o„Wenn man sich diese konditionierte Entspannung ansieht: gruselig! Die nehmen ja Eingriff auf die Psyche, das geht ja gar nicht, das darf man nicht machen“.

Hintergrund war ein Video, indem ein Hund mit Hilfe eines konditionierten Entspannungssignals das Buddeln unterbricht. Hmmm… liest man die Tipps weiter, dann hätten viele das Verhalten einfach mit einem Abbruchsignal unterbrochen… wahrscheinlich mit einem nicht soooo nett konditionierten Abbruchsignal. Das Ergebnis ist das gleiche, der Hund unterbricht das Verhalten. Aaaaaber, natürlich wird auch beim Abbruchsignal eine Stimmung übertragen. Wenn der Hund gelernt hat, auf „LASS ES“ folgt schonmal ein Schlüsselwurf, oder eine Wasserdusche oder was auch immer Unangenehmes, dann bekommt er nicht nur ein Signal, sondern natürlich verbindet er damit auch ein Gefühl. Er muss das Verhalten unterbrechen, sonst folgt etwas Unangenehmes.

Unterbricht man das Verhalten durch die konditionierte Entspannung (und Unterbrechung ist in diesem Falle nicht mal korrekt, es wird in erster Linie darum gehen, den Hund für ein folgendes Alternativverhalten ansprechbar zu machen), dann entspannt der Hund sich, weil er dieses Signal als ein angenehmes, beruhigendes kennengelernt hat. Und DAS ist jetzt verwerflich im Vergleich zum klassischen Abbruch? Weil ich Einfluss auf seine Gefühlswelt nehme? Das tue ich doch ohnehin. Der eine auf die nette Art, der andere eben auf eine andere.

„Die haben ja alle keine Ahnung“.

Viele der positiv arbeitenden Kollegen haben früher anders gearbeitet und sind an irgendeinem Punkt ihrer Entwicklung angelangt, an dem sie bessere Alternativen gelernt haben. Wir wissen durchaus durch eigene Erfahrung, warum wir Dinge heute anders handhaben.

„Früher hat unseren Hunden das auch nicht geschadet“

Ja, und früher wurden Kinder in der Schule mit dem Rohrstock versohlt, wir hatten Telefone mit Schnur, Bibliotheken anstelle von Internet und noch davor haben wir in den Wald gekackt. Mal ernsthaft…. Fortschritt und Entwicklung sind kein Teufelswerk und dazulernen kann viel Spaß machen und wird einen offenen Geist weit bringen.

„Den Hund von Trainer Sowieso, den hab ich mal persönlich gesehen, also, vielleicht war ich es auch nicht selbst, sondern die Cousine einer Freundin meiner Mutter, aber der war GANZ schlimm. Der hat den selbst nicht im Griff“

Jau, ich kenne einige Trainer, die haben ein Schätzchen mit Vorgeschichte übernommen. So eins, das es eben nicht so pralle hatte im vorherigen Leben. Und ganz bewusst, haben sie die RIESEN-Baustelle mit übernommen. Wohlwissend, dass das jetzt nicht der tolle Trainer-Vorzeige-Hund ist, und wahrscheinlich auch niemals werden wird. Aber sonst wollte ihn eben keiner. Dann kann man natürlich über diesen Trainer wunderbar herziehen, sich lustig machen und die Erziehungsmethode desjenigen verhöhnen, denn „wenn man da mal einen vernünftig arbeitenden Trainer mit ner Blechschüssel ranlassen würde, dann würde der auch laufen“. Selbstredend kennen die Schlaufüchse weder die Geschichte, noch den Hund, noch was er bereits erdulden musste. Aber frei nach dem Motto: Was kümmern mich Fakten, wenn ich eine Meinung habe, die ich rausblasen kann, werden munter dumme Kommentare abgegeben.

10623459_697601643657947_7050231680997079263_o„Die tun immer so, aber in Wirklichkeit trainieren die auch ganz anders“

Öhhhhhmm, nö!
Jedem von uns platzt mal der Kragen und genau wie ein Paartherapeut auch mal seine Frau anschnauzen wird, muffel ich mal meine Hunde an. Nicht weil ich das für tolles Training halte, oder weil in der Natur auch nicht immer alles positiv ist, sondern weil ich schlicht nicht perfekt und auch menschlich bin. Klares Zeichen für mich, mal einen Gang zurück zu fahren.

Teilweise wird das Ganze sehr persönlich, unschön und unwahr. Aber wahr muss es doch auch gar nicht sein, wenn Lästern allein so schön und selbstbelohnend ist. Die psychologischen Mechanismen dahinter sind mir durchaus bekannt und ich verstehe sie. Schöner werden sie darum trotzdem nicht. Und wenn jemand persönliche, unwahre Behauptungen über einen Menschen in die Welt setzt, dann kann man selbstredend einen Anwalt einschalten und dem Einhalt gebieten lassen. Oder man lehnt sich zurück und findet spannend, was dieses Verhalten über den Menschen aussagt. Und es sagt soviel aus!

Ich freue mich über jeden, der eine dumme Geschichte über einen Trainer gehört hat, oder über „sektengleiche“ Trainingsrichtungen und der sich trotzdem unvoreingenommen informiert, beide Seiten beleuchtet und sich selbst eine Meinung bilden kann.

Jetzt schließe ich mit einem anderen „Kinderlied“:
„Wer, wie was, wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm“

Schönes Wochenende

Freunde 13.jpg

Altes, Neues und Nachgefragtes

Um Pfingsten herum hatte ich ein paar Tage frei. Diese haben Zuki und ich an der Ostsee verbracht. Wir konnten uns dort dem Training an anderen Auslösern widmen – unglaublich, wie viele Hasen und Kaninchen diese Saison dort unterwegs sind -, haben das Laufen am Rad begonnen und Signale weiter generalisiert.

IMG_1059Zuki’s Impulskontrolle an Rehen ist durch das Training wirklich schon ziemlich gut, aber Hasen haben wir bei uns selten und sie sind ein noch stärkere Auslöser als Rehe. Sie hat das echt schon ganz prima gemacht. Nur ab und an versagte bei den Hasen, die über das Feld schossen, den Weg kreuzten oder ihr entgegen liefen um dann kurz vor ihr über das Feld weiter zu laufen, die IK und ihre eigentlich drahtseiligen Nerven ließen nach und entlockten ihr einen Frustrationsbeller.

Das erste Mal in meinem Leben durfte ich auch erfahren wie es ist zu fliegen. Ihr kennt doch sicher den Clip mit der Oma und der Dogge, die lossprintet und Oma fliegt. So ungefähr muss das ausgesehen haben bei Zuki und mir. Sie hatte die Leine zwischen den Beinen, der Hase schoß kurz vor ihr los, sie hinter her und ich dachte, ohoh… nicht weh tun mit der 10m Leine und wollte die Wucht für sie abfangen… dabei bin ich aus dem Gleichgewicht gekommen und *plumbs* 😀 . Zukiline kam netterweise gleich zurück, um mir in Begleitung von Küsschen wieder beim Aufstehen zu helfen *g* .

IMG_1044Aber so geht es denn auch:

Laufen am Rad

Da der Wagen meines Papa’s eine Hängerkupplung hat und er zudem einen Fahrradträger besitzt, haben wir uns an das Projekt Radfahren gemacht. Zuki’s Wachstum stagniert seit einiger Zeit, die Leinenführigkeit ist prima und die Kontrolle an Auslösern bis auf ein paar Situationen auch super. Gute Voraussetzungen für das Vertrautmachen mit dem Rad.

Mit unserer ersten Ridgebackhündin war ich damals viel mit Rad unterwegs, mit Zara in jungen Jahren auch, als ihr Rücken und Hüfte noch in Ordnung waren. Aber wie auch Tali, wurden sie seinerzeit am Halsband bzw. Kette geführt, damit ich eine besser „Kontrolle“ über die Hunde hatte – sprich, ich konnte über Leinenrucke die Hunde besser einschüchtern, wenn es die Situation erforderte. Gaaanz tolles und durchdachtes Training…!

Wir haben uns für das Projekt einen relativ ruhigen Feldweg ausgesucht, der zu einem unserer „Spielplätze“ führt. Relativ ruhig, da Rehe, Hasen, Kaninchen und lustige und schnelle Kühe (siehe Video/ Tali hat Nerven bewiesen *g* ) uns natürlich als Ablenkungen begleiteten. Dazu ab und an der Bauer und der Jäger mit seinem Auto.

Was die Videos und Bilder angeht – ich hatte die Kamera und Videokamera zu hause vergessen, so musste immer das Handy herhalten. Teils haben wir auch einfach nicht daran gedacht, Aufnahmen zu machen. Die Aufnahmen, die wir gemacht haben, zeigen kein spezielles Training sondern sind nur Momentaufnahmen von Situationen, ohne großen Anspruch auf irgendwas – es sind für uns einfach nur schöne Erinnerungen.

Erstaunt hat mich Tali, wie konzentriert und mit wie viel Freude er am Rad gelaufen ist! Und noch unglaublicher, auf was für ein Tempo er im entspannten Trab mit seinen langen Haxen kommt! Ich hatte ein wenig befürchtet, dass seine Nervenverletzung hinten Links ihn beim Laufen beeinträchtigen könnte, aber er schleift mit den Krallen nicht am Boden und der Trab ist super fleißend und federnd.

Für Zuki standen Basics auf dem Program – Anfahren, Stoppen, plötzliche Bremsgeräusche, Tempowechsel, sachte links und rechts Kurven, etwas Hinten rechts am Rad einsortieren, bevor es los geht, rechts eng an den Rand fahren und halten  usw. . Sie war soooo toll! Ich hatte befürchtet, dass es sie irritieren würde, wenn ich auf dem Rad sitze, aber nix.

Neben verbalem Lob, Leberwursttube und Keksen gab es schneller und langsamer werden, losfahren usw. als Belohnung – je nach Situation. Beim Stupsen an meiner Hand habe ich angehalten. Ich möchte, dass sie so lernt, dass sie in Zukunft etwas Kontrolle über mich hat und mich stoppen kann, wenn sie eine Auszeit braucht.

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Es war so schön zu sehen, wieviel Spaß die beiden am Traben hatten. An Radlauftagen gab es den Rest des Tages Sparprogramm. Das war eh auch wegen der Wärme teils sehr nötig.

Auf den Spielplätzen sah es dann so aus

IMG_1057 IMG_1075Oder so…

Abends, wenn die Temperaturen runter gingen, ließen sich Zuki und Tali oft noch zu einem Spiel hinreißen. Einiges hab ich in Zeitlupe reingenommen, da ich es spannend finde, die Bewegungen und Signale zu beobachten. In Realtime geht da bei der Beobachtung doch oft einiges verloren:

Stadttraining

In Heiligenhafen gab es für die beiden Landeier Stadttraining – etwas, wozu ich mich echt zwingen muss.

Da jeder seinen Fokus auf anderes legte, sind wir die Runden getrennt gegangen. Die Anforderungen waren ziemlich hoch, denn aufgrund des Wetters waren zahlreiche Radfahrer, Spaziergänger mit und ohne Hund und Kinder unterwegs. Beide waren so toll!

Und wie es so kommt, stürzt genau vor Zuki eine Radfahrerin… Zuki hat ganz prima reagiert und ist ruhig stehen geblieben. Die Dame hatte beim Absteigen nicht bedacht, dass sie einen Korb hinten drauf hatte und war beim Rüberschwingen des Beines dran hängengeblieben. Glücklicherweise war nichts passiert.

IMG_1085 IMG_1088Ebenfalls für mich immer noch ungewohnt ist die Tatsache, dass die Menschen stehen bleiben und Zuki anfassen möchten. Mit Zara an meiner Seite sind sie mir 1km im voraus ausgewichen oder hatten kein nettes Wort oder netten Blick für sie übrig…

IMG_1045Es waren echt schöne Tage…!

Zum Schluß noch ein Video von heute Vormittag. Ich werde häufiger gefragt, wie denn so ein normaler Spaziergang aussieht, ob ich ständig meinen Hund mit dem Clicker nerve, sie permanent zutexte oder bespaße. Drum hier 3 1/2 Minuten ungeschnitten gehen durch den Wald.

Weggabelungen bedeuten kurz innehalten. Hierfür wird sie „nur“ verbal gelobt oder, wenn ihr Ausdruck mir sagt, da könnte was Spannendes um die Ecke sein, dann bekommt sie den Marker. Wäre mir das Terrain nicht vertraut oder zu unübersichtlich, würde ich sie zu mir rufen.

 

 

Reizangeltraining – Spielen und Impulskontrolle

Ich habe im vorherigen Artikel „Kooperatives Jagen“ das Reizangeltraining erwähnt und geschrieben, dass ich es in Verbindung mit unerwünschtem Jagdverhalten als Trainingsansatz weniger effektiv empfinde. Da vier Leser bisher aufgrund dessen nachgefragt haben, da ihnen bei ihren jagenden Hunden das Reizangeltraining wärmstens ans Herz gelegt wurde, gibt es zu dem Thema einen eigenen Artikel.

Die Idee

Durch das Impulskontrolltraining an der Reizangel – Sitzen, Stoppen, Hinlegen aus der Hatz heraus etc. – soll der Hund bei Wildkontakt auch automatisch besser kontrollierbar sein.

Das Problem

Hunde sind Kontextlerner, dass heißt, sie sind weniger gut darin, eine Situation auf eine andere zu übertragen. Zudem lernen sie über die Reizangel nicht, sich mit jagdlichen Auslösern auseinander zu setzen und dort ihre Impulse zu kontrollieren – wie es Zuki in dem Video des vorherigen Beitrags tut, in welchem sie ihre Impulse zum Hetzen kontrolliert und stattdessen stehen bleibt und die Rehe mit den Augen verfolgt.

Endliche Ressource

Impulse zu kontrollieren verbraucht Energie. Es ist anstrengend sich zurück zu nehmen! Je häufiger es einem innerhalb einer bestimmten Zeit abverlangt wird, desto schwieriger wird es. So mancher kennt vielleicht Momente nach einem anstrengende Arbeitstag, an denen man einfach nur noch in Ruhe gelassen werden möchte, da man merkt, dass man gereizt ist und ungehaltener reagiert, wenn dann noch jemand am Ärmel zuppet. Impulskontrolle ist eine endliche Ressource, die in Schlafphasen wieder aufgefüllt wird.

Da das Kontrollieren von Impulsen im Gehirn viel Glucose verbraucht, gehe ich mit den Hunden auch nicht nach draußen, ohne dass sie nen bisschen was im Magen haben.

Impulskontrolle Reizangel und Impulskontrolle an jagdlichen Auslösern

Habe ich nun einen Hund, dem in der Umwelt viele jagdliche Auslöser begegnen, dann fordert das Nicht-Jagen ihm sehr viel Impulskontrolle ab. Wird mit diesem Hund parallel dazu viel an der Reizangel das Kontrollierte-Jagen trainiert, dann verlangt ihm auch das viel Impulskontrolle ab. Nicht zu vergessen, dass jagdlich-motivierte viel an der Schleppleine unterwegs sind und dadurch teils schon viel zurückstecken müssen und oftmals frustriert sind.

Wenn ich mit einem Hund viel an der Reizangel trainiere, dann kann ihm schnell die  Energie für weitere Impulskontrollen an jagdlichen Auslösern, an Aggressionsauslösern (wenn der Hund noch weitere Baustellen hat), an anderen beweglichen Reizen und so weiter und so fort fehlen.

Reizangel verbannen?

Das Hetzen an der Reizangel macht vielen Hunden Spaß. Ich mag sie als einfache Beschäftigung ohne viel Impulskontrollübungen, zum Trainieren von Signalen unter Ablenkung, oder auch zum schonenden Aufbau der Impulskontrolle ähnlich wie beim Lauerspiel. Hier kann man über die Wahl des zu belauernden Gegenstandes/ Futter oder über die Beschaffenheit des Spielies gut Einfluß nehmen. Je höherwertig die zu erwartende Belohnung, desto schwerer kann dem Hund das Innehalten fallen. Drum starte ich gerne mit Dingen, die den Hund weniger erregen.

Als Belohnung nach dem Marker bei Wild setze ich die Reizangel nicht direkt ein, da sie mir dafür zu unhandlich ist. An ihrer Stelle tritt bei Zuki dann ein Spielie, welches an einer längeren Schnur befestigt ist und über den Boden gezogen werden kann. Für Tali hat Spielzeug in der Art im Kontext Wild keine Bedeutung und ist als Verstärker nicht einsetzbar. Wohl aber beispielsweise das aufgebaute Lauerspiel, welches ich als angekündigte Belohnung einsetzen kann.

Zuki’s erstes Mal an der Angel – so Reizangeln wir

Zuki ist bald ein Jahr und körperlich trotzdem noch nicht fertig. Daher habe ich bisher die Reizangel für sie noch nicht rausgeholt gehabt. Heute jedoch durfte sie mal schnuppern und sie hatte, wie zu erwarten, mächtig Spaß und ihre Pupillen wurden schnell groß.

Wenn ich mit ihr etwas Neues machen möchte, schaue ich zuerst, dass sie ihren Bedürfnissen nachkommen konnte – schnüffeln, sich lösen, bisschen buddeln, die Welt erkunden. Danach ist sie kooperativer und kann sich besser auf Neues einlassen. Zudem dient diese Runde auch dem Aufwärmen der Muskulatur. Ansonsten ist die Verletzungsgefahr doch recht groß. Sollte auf dieser Runde allerdings irgendwas extrem Spannendes passiert sein, was Zuki arg mitgenommen hat, packe ich meine neue Idee wieder ein und spare es mir für ein anderes Mal.

Mir ist es wichtig, bei dem Training mit der Reizangel die Gelenke zu schonen, drum drehe ich mich nicht einfach nur im Kreis und lasse den Hund lustig hin und her laufen, sondern ich laufe mit und mache Strecke. Da ich Probleme mit der Koordination Kamera und Reizangel hatte, sind meine Kreise in dem Video auch enger.

Erfolg und Entspannung

Wichtig ist mir auch, dass Zuki Erfolg hat! Beute schnappen und dann stolz damit von Dannen zu ziehen tut der Hundeseele gut. Gerade in der Anfangsphase kann es für die Hunde sehr frustierend sein, wenn sie die Beute nicht bekommen und sie immer wieder wegspringt. Sie brechen dann teils das Spiel ab und sind schwer dazu zu bewegen, sich nochmals in Bewegung zu setzen.

Soll das Spiel von Neuem beginnen warte ich entweder darauf, dass sie die Beute loslässt, kurz inne hält (freiwillig ausgeführte Imulskontrolle ausbauen/ abwarten können) und dann nach dem Marker mit TSCHAKKA wieder losdüsen darf, oder ich frage ein DANKE ab, unser Signal für’s Ausgeben (der Moment der Kieferöffnung wurde durchs Training verstärkt).

Knappe 10 Minuten haben wir gehetzt, uns gefreut, sind zusammen über die Wiese gelaufen, dann durfte Zuki die Beute gänzlich behalten und wurde an Ort und Stelle entspannt. Danach nahm ich die Angel und Zuki hatte wieder Augen für die Umwelt, konnte wieder schnuppern und wir sind gemütlich zum Auto zurück.

Die Entspannung nach so einem erregenden Spiel ist mir wichtig, da eine hohe Erregung Jagdverhalten schneller auslösen kann. Ich kann nicht wissen, was uns noch so über den Weg läuft oder hoppelt. Und sie soll die Angel nicht nur mit hoher Erregung verbinden.

Die Reizangel in dem Video ist eine Tail Teasers.

Fazit für mich

Die Reizangel kann dazu genutzt werden, um Signale mit mehr Ablenkung zu trainieren und um im Allgemeinen die Impulskontrolle und Frustrationstoleranz auszubauen. Der Übertrag und das Training an Jagdauslösern muss aber trotzdem noch kleinschrittig erfolgen. Auftauchendes Wild, welches eine bestimmte Form und Geruch hat, ist etwas anderes als ein vorhersagbares Spiel, auf welches sich der Hund einstellt.

Und man sollte im Kopf haben, dass, wenn man dem Hund durch Impulskontroll-Training außerhalb seiner einer eigentlichen Auslöser stark fordert, ihm Ruhe gönnt und nicht gleich hoch motiviert in den Wald läuft oder ein Begegnungstraining startet.

Es ist gut, wenn man um bestimmte Zusammenhänge weiß. Dann lässt sich Training durchdachter und strukturierter und effektiver gestalten!

Kooperatives Jagen – Benennen von Auslösern/ Verhalten

Anmerkung: „Kooperatives Jagen“ ist nicht der Name einer Methode oder eines Programms oder einer Hundeschule oder Ausbildungsrichtung oder oder oder. Es ist einfach tatsächlich nur der Titel für den Artikel 😀 ! Die Werkzeuge dazu habe ich während meiner Ausbildung bei Dr. Ute Blaschke-Berthold erlernt.

Auch ist das Benennen von Auslösern und Verhalten nicht das einizige Element im Training. Bedürfnisliste, Rückruf, Stoppsignal etc. gehören ebenso dazu!

Ich werde diesen Artikel nutzen, um ab und an unseren Trainingsstand zu dokumentieren. Somit findet ihr am Ende immer unser aktuellstes Video.

Als ich mich im Mai letzten Jahres dazu entschlossen hatte, mein Leben mit einem Rhodesian Ridgeback zu teilen, habe ich auch gleichzeitig deutlich JA zu einem Jäger gesagt. Zuki ist der vierte Ridgeträger in unserer Familie. Mara und Tali hatten/ haben viel jagdliches Talent, Shiwa war eher wie Zara veranlagt und konnte mit Wild nicht so viel anfangen.

Der Jagdhund

Mit Zuki’s ca. 5. Lebensmonat war zu sehen, dass Hasen ihr Gehirn in besonderer Weise anfunken, ab dem 8. Lebensmonat waren die Rehe im Wald recht plötzlich ganz andere Tiere als vorher. Stünde Zuki vor der Entscheidung, ob sie lieber einem Hasen oder Reh hinter her dürfte, würde sie sich immer noch für den Hasen entscheiden. Prima sind sie aber alle beide 🙂 .

Zuki hat sich das Leben an meiner Seite nicht ausgesucht. Sie hat es sich auch nicht ausgesucht, in den Wald gekarrt zu werden, um dann dem Wild n i c h t hinterher laufen zu können. Das, was für uns Menschen so einfach ist – bei Sichtung von Wild stehen zu bleiben und sich am Anblick zu erfreuen – ist für Zuki Schwerstarbeit!

Ich mag es, Hunde zu beobachten, wenn sie ihre Sinne auf volle Leistung bringen und in ihre Welt abtauchen. Mit einem Jäger an seiner Seite wird im Wald so vieles sichtbar!

Kooperationskurs

Da ich ihr das Jagdverhalten nicht aberziehen kann – es steckt unweigerlich in ihren Genen – , versuche ich mich in ihre Welt einzubringen. In dem Moment, wo ich mich mit ihr auf Kooperationskurs befinde, habe ich Einfluß auf ihr jagdliches Talent und kann es kontrollieren.

Jagdverhalten besteht aus mehreren Sequenzen/ Bewegungsmustern:

  • Orientieren – War da was? Wo ist es?
  • Fixieren – Da ist es!
  • Beschleichen
  • Hetzen
  • Packen – die Beute wird gepackt und gehalten
  • Töten – die Beute wird getötet
  • Zerlegen/ Fressen

Nicht alle Hund zeigen alle Sequenzen und nicht alle Hunde zeigen alle Sequenzen gleich ausgeprägt. Zuki beispielsweise springt schnell vom Orientieren ins Hetzen. Wenn sie könnte, wie sie wollte, liegt zwischen dem Wahrnehmen eines Auslösers und dem Hetzen nur Bruchteile von Sekunden.

Ich brauche jedoch mehr Zeit, bis mein Gehirn adäquat reagieren kann! Also versuche ich über das Training, die Sequenz „Fixieren“ zu verstärken. Wenn Zuki einen Auslöser länger anschaut bevor sie durchstartet, habe ich mehr Zeit um mich in das Geschehen einzubringen.

Auch für den Hund macht es einen großen Unterschied, ob er freiwillig ein anderes Verhalten anbietet, oder ob ich ihm sage, beim Anblick von Rehen mache ein Sitz oder ähnliches.

Da das Fixieren genetisch verankert ist, ist das Auslebendürfen dessen belohnend. Keine Frage, Hetzen wäre belohnender, aber da liegt es an mir, ihr Belohnungen zukommen zu lassen, die zu ihrer Motivation passen. Unsere Belohnungsliste ist lang. Ich hab sie in diese Situation gebracht, also ist es auch meine Aufgabe, ihr das Leben auch in dem Gebiet so angenehm und befriedigend wie möglich zu gestalten.

Manche Hütehundhalter trainieren mit ihren Hunden an Schafen. Unsere Jäger haben da echt die Po-Karte gezogen… ich kann meiner Zaubermaus keinen „Rehpark“ bieten und möchte aus ethischen Gründen da auch gar nicht weiter drüber nachdenken. Aber wenn wir in den Lebensraum des Wildes eindringen, versuche ich Kontakte für beide Seiten so gut wie möglich zu händeln.

Benennen von Auslösern/ Verhalten

Benenne ich Auslöser wie Rehe und Hasen, habe ich drei Nüsse mit einem Knacker geöffnet:

1. Belohnung

Dadurch, dass die Tiere einen Namen bekommen, kann ich das Gucken von diesen Tieren als Belohnung einsetzen.

Beispiel:

Ich habe die Rehe vor Zuki gesehen (kommt bei Jagdhundehaltern durchaus häufiger vor, denn auch unsere Augen werden sehr geschult). Dann kann ich ein Verhalten abfragen wie Sitzen, Hinlegen, Handtouch, eine Strecke an der Seite laufen oder irgendwas und dann nach dem Marker die Belohnung geben „Wo sind die Bambis?“. Das Suchen, das Orientieren nach einem Auslöser – und ich sage ihr sogar noch, was sie such kann – ist sehr belohnend und in so einer Situation mehr wert als ein Leckerchen. Und ich muss keine große Sorge haben dass, wenn sie den Auslöser gefunden hat, durchstartet denn…

2. Stehenbleiben und Fixieren

…der Name ist gleichzeitig mit einem Stehenbleiben und Fixieren von mir verstärkt worden!

3. Verhalten abfragen

Sollte Zuki eine Bewegung im Wald wahrgenommen haben und es durchzuckt sie, dann kann ich sie mit „BAMBI“ ins Stehenbleiben und Fixieren bringen. Es wird zu einem Lauerspiel.

Nebeneffekt:

Findet Zuki im Wald Rehe, zeigt sie mir diese häufig deutlich an. Die Phase zwischen Wahrnehmen und Lossprinten hat sich deutlichst verlängert und ich habe die Zeit, die ich brauche, um mich mit einzubringen.

Und ich kann sie fragen „Wo sind die Bambis?“ und findet sie nichts, kann die Leine ab 🙂 !

Es versteht sich von selbst, dass Zuki in wildreichen Gebieten über eine Leine gesichert ist, solange das Verhalten für mich noch nicht sicher genug gezeigt wird. In vielen Gebieten ist eh Leinenpflicht. Und für den Fall der Fälle sind ihr Rückruf ziemlich gut.

Trainingsausschnitt und Verstärker

Da die Situationen im Wald nicht geplant auftreten, ist es mit Videos teils recht schwer. Aber heute hatte ich Glück und ich hab euch mal die Phase des Benennens aufgenommen. Meine Belohnungen nach ihrer Umorientierung hätten schöner ausfallen können, aber mit Kamera vor dem Auge ist es leider immer ein Kompromis – meist zu Ungunsten von Zuki.

Beim Benennen startet man natürlich nicht am schnell flüchtendem Wild, sondern wählt eine Distanz, wo der Hund noch eine Chance hat, stehenbleiben zu können!

Bei der Benennung folgt nach dem Marker verbales Lob zur Unterstützung. Die eigentliche Belohnung ist das Weiterguckendürfen! Wichtig! Kann der Hund sich vom Auslöser lösen, sollte eine Belohnung folgen, die dem aktuellen Bedürfnis des Hundes entspricht – z.B. ein kleines Rennspiel, ein Felli an Schnur oder ein Flugkeks!

Diese Form des Impulskontroll-Trainings direkt am Auslöser bei Jagdverhalten empfinde ich effektiver als das Trainieren beispielsweise an einer Reizangel.

2008 war mein erstes Cumcane-Seminar bei Ute; Thema: „Aufmerksamkeit und Jagdverhalten“. Alles ganz weit weg von einem „Anti“-Jagdtraining und Strafen von Jagdverhalten. Dieses Seminar war ein großes Geschenk für mich und die Hundekinder!

Nachtrag: Mit „Anti“-Jagdtraining meine ich nicht das Training von Pia Gröning, welches unter dem Namen „Antijagdtraining“ läuft 🙂 !!!

Update vom 15.03.14

Update vom 15.04.2014

Update vom 31.05.2014

Hasen sind für Zuki sehr starke Auslöser. Im Gegensatz zu Kaninchen, die sich zügig in „Luft auflösen“ wenn man näher kommt, ganz ähnlich den Vögeln, flitzen Hasen sehr lange und sind somit seehr lange im Sichtfeld.

Unser Trainingsstand mit Hasen ist nicht sehr weit, da wir viel zu wenige treffen. Zudem lassen die Hasen einen häufig sehr nahe herankommen, bis sie blitzeflink aus ihren Sassen sprinten. Diese schnelle Bewegung aktiviert Zuki sofort.

In diesen Fällen bleibt bei unserem derzeitigen Trainingsstand (und/ oder):

  1. Sicherung in Hasengebieten durch die Schlepp
  2. Stoppsignal
  3. Rückruf
  4. Zuki startet, wird langsamer und kommt ins Scannen

Die Situation wie hier im Video ist sehr selten. Es wäre eine schöne Möglichkeit gewesen, um Hasen zu benennen, aber dafür hab ich daran gedacht, das Handy aus der Tasche zu kramen.

Konnte Zuki die Hasen vorher Scannen, ist es für sie deutlich einfacher zu ertragen, wenn sie losflitzen.

Update 28.7.2014:

Update 15.02.2015 (hier stehen auch nützliche Informationen in den Kommentaren zum Video)!

Mittlerweile ist Zuki ziemlich sicher geworden, was das Anzeigen und Stehenbleiben am Wild angeht. So können wir bauen unser Projekt Freilauf immer weiter ausbauen 🙂 !

Tali, Zuki und das springende Reh:

 

Aktuelle Artikel – ein Jahr später:

https://umtali.wordpress.com/2015/03/11/nutzliches-aus-dem-alltag-eigenstandiges-stoppen-bei-fluchtendem-wild/

https://umtali.wordpress.com/2015/03/20/scannen-und-ruckspursuche-training-am-jagdverhalten/

Mystique-Dummyweste und Flitzen

Meist habe ich bisher eine ganz normale, recht dünne Arbeitsweste getragen, wenn ich mit Zuki unterwegs gewesen bin. Diese hat viele praktische Taschen und auf dem Rücken eine Tasche für größere Gegenstände.

Letztes Wochenende auf einem Trainerseminar habe ich bei der lieben Anja Fiedler jedoch wieder diese tolle Dummyweste gesehen und habe sie nun endlich auch bestellt. Ganz eigentlich für Zuki’s neues Spielzeug, ihre Boje *lach*.

Die Dummyweste von Mystique trägt sich wirklich sehr angenehm. Auch wenn sie mit schwerem Geschütz wie schweren Dummys u.ä. bestückt ist, ist die Druckverteilung prima. Duch die Bauchschnalle lässt sie sich gut festzurren und verrutscht auch nicht, wenn man mit ihr läuft.

Da ich auf FB gefragt wurde, ob ich mal Bilder machen könnte – hier sind sie:

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Rechte große Tasche ist gefüllt mit verschiedenen Keksen, die Innentasche mit Trainingstagebuch (passen auch zwei rein), Stift, Schlüssel und Handy. In der Netztasche rechts ist nen kleiner Dummy. In die linke Netztasche wird eine Wasserflasche kommen, sobald es wärmer draußen ist.

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Vorne links in der kleinen Tasche sind ebenfalls Kekse, in der hinteren heute Leberwursttube. Passt aber auch eine Kruke rein.

In der großen Tasche sind bei mir kleinere Dinge drin wie Fellzergel, Leder-Quietschapportel und so.

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In der Rückentasche sind drin die Boje, Kongstick, gummi-quietsche-Ast, DER Wurm, Futterdummy und nen größerer Dummy.

IMG_0564Noch Fragen 😀 ?!?

Meine alte Weste werde ich nicht ausrangieren. Je nach Einsatz wird diese oder jene angezogen.